Trainingsleckerlis
Beim Training mit unseren Hunden setzen wir häufig Futter als Belohnung für gewünschtes Verhalten ein. Wie wäre es, die Trainingsleckerlis für deinen Hund auch mal selbst zu machen? Das ist gar nicht so schwer, nicht zeitaufwendig und auch noch gesund. Im nachfolgenden Gastbeitrag gibt dir Helena vom Hundeblog Allen Barkly einige Ideen für selbst gemachte und gesunde Leckerlis. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren.

Du hast Lust, die Trainingsleckerlis für deine Fellnase selbst zu machen? Dann kannst du die im folgenden Beitrag Inspiration für gesunde Trainingsleckerlis holen!

Allgemeine Informationen zu Trainingsleckerlis

Da du die Leckerlis meistens mit nach draußen nimmst, sollten sie am besten nicht krümeln, gut erreichbar sein und deine Hände sollten dabei nicht dreckig werden. Außerdem sollten sie deinem Hund gut schmecken, gesund sein und ihn so auch motivieren. Die Trainingsleckerlis solltest du als Belohnung für die richtige Ausführung einer Aufgabe benutzen. Als essbarer Ausdruck von Liebe schaffen und stärken die Leckerlis auch die Bindung und das Vertrauen zwischen dir und deinem treuen Vierbeiner. Damit er neugierig bleibt und nicht schon weiß, was für ein Leckerli auf ihn zukommt, kannst du bei der Zubereitung die Zutaten variieren. So bleibt die Belohnung eine Überraschung, und das könnte zu einem größeren Trainingserfolg führen.

Trainingsleckerlis sollten deiner Fellnase ja besonders gut schmecken. Bei den Zutaten kannst du darauf achten, dass es sich um eine gute Qualität handelt und dein Vierbeiner es gut verträgt. Als Hauptzutat eignet sich deshalb Fleisch sehr. Dieses riecht für Hunde besonders stark. An sich sind Hunde, was ihre Leckerlis angeht, eher unkompliziert. Du kannst ihnen auch Hundekekse geben, obwohl diese nicht so intensiv riechen. Damit es nicht zu längeren Pausen zwischen den Trainingseinheiten kommt, kannst du die Leckerlis eher weicher machen und kleiner Portionieren. Das kann dein Vierbeiner nämlich schneller fressen. Dass auch Leckerlis Kalorien haben, solltest du nicht vergessen! Behalte die Gesamtmenge am besten gut im Blick, sonst könnte es durch die erhöhte Kalorienaufnahme zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Insgesamt sollten die Trainingsleckerlis also gut zu transportieren, eher weich, gesund und kalorienarm sein.

Trainingsleckerlis

Rezepte für gesunde Hundeleckerlis

Hundekekse mit Thunfisch

  • 100g Mehl
  • 1 Ei
  • 200 g Thunfisch (Dose, eigener Saft)

Gib das Mehl, das Ei und den Thunfisch in eine Schüssel und vermenge alles gut.

Verteile kleine Portionen der Masse auf einem Backblech mit Backpapier.

Backe die Hundekekse bei 150 °C für 30 Minuten und lasse sie abkühlen.


Weiche Hundekekse mit Leber

  • 1 verquirltes Ei
  • 250 g Hühnerleber, püriert
  • 125 g Mehl
  • 125 g Speisestärke

Gib alle Zutaten in eine Schüssel und verrühre sie gut.

Verstreiche die Masse auf einem Backblech mit Backpapier.

Backe die Kekse bei 180 °C Umluft für 20 bis 25 Minuten

Lasse die Kekse abkühlen und schneide sie dann in kleine Stückchen


Verfüttere die Kekse in 1–2 Tagen, sie sind nämlich nicht lange haltbar. Wenn du möchtest, kannst du sie auch einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen lassen.


Individuelle Rezepte

Allgemein kannst du für deine eigenen Kreationen folgende Zutaten für Leckerlis verwenden:

  • Haferflocken
  • Meiskleie
  • Weizen-, Dinkel- oder Maismehl
  • Leberwurst
  • Rinderhack
  • Schinken
  • Bananen
  • Karotten
  • Hochwertiges Maiskeimöl oder Olivenöl
  • Hartgekochte Eier

Die Zutaten deiner Wahl kannst du dann miteinander vermengen (für eine teigartige Masse am besten mit Mehl), wenn du möchtest, mit schönen Förmchen ausstechen und dann im Backofen backen. Bei circa 180°C kannst du die Leckerlis bei Ober- und Unterhitze circa 30 Minuten backen. Danach lässt du sie gut abkühlen.


Leckerlis mit wenig Kalorien

Als Belohnung kannst du deinem Hund auch kalorienarme Alternativen anbieten:

  • Klein gestückelte und geeignete Obst- und Gemüsesorten
  • Reiswaffeln oder Reisbällchen
  • Selbst gemachtes Popcorn ohne Zusatz von Butter, Zucker oder Salz

Viel Spaß beim Ausprobieren! Wenn du auf den Geschmack gekommen bist und Hundefutter selber kochen willst dann schau hier vorbei!


ch bedanke mich bei Helena für den Artikel und die Rezepte.

Wie sieht es bei dir aus? Bereitest du gern Futter und Leckerlis für deinen Hund selbst zu oder greifst du eher auf Fertigprodukte zurück? Verrate es mir gern in einem Kommentar.

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