Blutarmut

Blutarmut beim Hund Teil 2: Ursache Autoimmunerkrankung

Der Hund ist krank. Dabei schien bis vor ein paar Tagen die Welt noch völlig in Ordnung. Doch dann bemerken seine Halter, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Er bewegt sich irgendwie nicht normal, wirkt müde und teilnahmslos. Sein Zustand verschlechtert sich. Die besorgten Halter machen sich auf den Weg zum Tierarzt. Dieser nimmt Blut ab. Die Diagnose ist schnell gestellt: Blutarmut. Doch Blutarmut ist eben „nur“ eine Diagnose, für die eine Ursache gefunden werden muss. Zahlreiche Untersuchungen werden durchgeführt. Schließlich bekommen die Hundehalter das Ergebnis mitgeteilt: Autoimmunhämolytische Anämie.

Dieser Text entspricht in Kurzform etwa dem, was wir vor mehr als zwei Jahren mit Rica durchlebt haben. In der zwischenzeit habe ich von weiteren ähnlich gelagerten Fällen erfahren. Letzten Monat waren wir mit Rica wieder bei unserer Tierärztin zur Blutkontrolle. Sie erzählt uns, dass sie seit kurzem noch einen Hund in Behandlung hat, dem es ähnlich erging wie Rica.

Dies ist der zweite Teil meiner Ausführungen zum Thema Blutarmut beim Hund. Im ersten Teil habe ich mich mit der Entstehung, den Ursachen und den Symptomen beschäftigt. Heute befasse ich mich mit dem Immunsystem als Auslöser der Blutarmut. Natürlich erfährst du auch, wie es nach Ricas Zusammenbruch bei uns weiter ging.

Autoimmunhämolytische AnämieWas ist eine Autoimmunerkrankung?

Die Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper vor Viren und anderen Krankheitserregern zu schützen. Bei einer Autoimmunerkrankung tut das Immunsystem genau das Gegenteil von dem was es soll: Es zerstört körpereigene Zellen und körpereigenes Gewebe. Bekannte Autoimmunerkrankungen beim Menschen sind z. B. Rheuma und Multiple Sklerose.
Die Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind weitestgehend unbekannt. Somit wird darüber viel spekuliert. Vermutet werden u. a. erblich bedingte Vorschädigungen, Umwelteinflüsse aber auch Folgen von zu häufigem Impfen.

Die Autoimmunhämolytische Anämie

Bei der immunbedingten Blutarmut bildet der Organismus Antikörper gegen die roten Blutkörperchen, was wiederum für die Fresszellen ein Signal ist, diese zu vernichten. Doch die Antikörperbildung allein lässt nicht auf das Immunsystem als Verursacher der Blutarmut schließen. Antikörper können z.B. auch bei Tumorerkrankungen oder als Folge einer Impfung nachgewiesen werden. Erst wenn alle weiteren Ursachen für die Bildung der Antikörper ausgeschlossen wurden, geht man davon aus, dass das Immunsystem Auslöser der Blutarmut ist.

Behandlung

Das Immunsystem ist verantwortlich für die Zerstörung der roten Blutkörperchen. Damit es nicht ungehindert damit fortfahren kann, muss mit Medikamenten eingegriffen werden, da sonst akute Lebensgefahr besteht. Das Immunsystem wird somit ausgebremst. Dies geschieht durch die Gabe von Cortison. Ein Präparat, das das Immunsystem unterdrückt, ist z.B. Prednisolon.

Doch hier besteht ein großer Nachteil, denn nicht nur die Fehlfunktion des Immunsystems, sondern auch dessen Schutzfunktion wird durch das Medikament eingedämmt. Die Gefahr etwa, an einer Infektionskrankheit zu erkranken steigt somit an. Daher kann zwischendurch immer wieder die Gabe von Antibiotika erforderlich sein.

Während der gesamten Behandlung ist eine intensive tierärztliche Betreuung notwendig. Ständige Blutkontrollen müssen durchgeführt werden. Daran erkennt der Tierarzt, wie im Einzelfall die Behandlung fortgeführt wird.

Die Behandlung kann sehr langwierig sein. Wie wohl hinreichend bekannt ist, bringt Cortison auch eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich, die abhängig von der Höhe der Dosis unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

Prognose

Wenn du  jetzt denkst, dass sich das alles nach einer sehr schweren Krankheit mit geringen Heilungschancen anhört, gebe ich dir absolut Recht. Ich habe in der Zeit nach Ricas Zusammenbruch sehr viel recherchiert. In diesen Ausführungen, die für mich mehr als hilfreich waren, heißt es, dass es bei vielen Hunden zu wiederkehrenden Krankheitsschüben kommt und dass 30 % aller betroffenen Tiere die Krankheit nicht überleben. Es handelt sich hierbei sicher um statistische Angaben. Doch auch wenn die Aussichten auf Heilung zunächst eher gering erscheinen, solltest du deinen Hund niemals aufgeben.

Die Erkrankung meiner Hündin – Fortsetzung

Nachdem Rica in der Tierklinik stationär aufgenommen wurde und das Schlimmste überstanden hatte, hieß es zunächst die Ursache für die Blutarmut zu finden. Unzählige Untersuchungen wurden durchgeführt. Unzählig waren auch die Fragen, die uns gestellt wurden. Wir gaben Auskunft über den Gesundheitszustand vor der Blutarmut, über Vorerkrankungen, über die Herkunft des Hundes, über die Ernährung, um nur einige Punkte zu nennen. Rica wurde geröntgt, auf Tumorerkrankungen untersucht, auf die typischen Reisekrankheiten getestet und noch einiges mehr. Bei allen Tests lautete das Ergebnis: negativ. Es wurde allerdings die zuvor beschriebene Antikörperbildung gegen die roten Blutzellen festgestellt, und so lautete die Diagnose schließlich: Autoimmunhämolytische Anämie.

Zwei Tage nach ihrem Zusammenbruch durften wir Rica wieder aus der Tierklinik abholen. Als sie uns ins Wartezimmer gebracht wurde, erschraken wir zunächst. Das war nicht UNSER Hund! Ein müdes, von Krankheit sichtlich gezeichnetes Fellknäuel wurde in den Raum geführt. Rica erkannte uns zwar sofort und freute sich auch, soweit ihr Gesundheitszustand es ermöglichte. Doch von der „alten“ Rica war nicht mehr viel übrig.

Am Tag darauf sollten wir noch einmal in die Tierklinik zur Blutkontrolle kommen. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, an den Moment, als wir aufgerufen wurden. Der Tierarzt fragte mich: „Wie geht es Rica heute?“ Ich antwortete: „Nicht besonders, sie ist nicht mehr der Hund, den wir mal hatten“. „Na dann schauen wir doch mal, denn das soll sie ja wieder werden.“ war die Antwort des Tiermediziners. „Der Mann hat gut reden, der will mich jetzt nur beruhigen und weiß wahrscheinlich genau, dass mein Hund bald sterben wird.“  – Das dachte ich damals. Aber bei diesem Untersuchungstermin konnten wir schon eine minimale Verbesserung der Blutwerte verzeichnen. Sollte etwa doch ein Wunder geschehen und die begonnene Therapie anschlagen?

Wir bekamen einen Medikamentenplan mit nachhause. Rica musste in der Anfangszeit insgesamt vier verschiedene Medikamente zu verschiedenen Tageszeiten bekommen. Darunter war eine hohe Dosis Cortison. Außerdem mussten wir nun wöchentlich zu unserer Haustierärztin zur Blutkontrolle.

De ersten Wochen der Behandlung

Die Therapie schlug tatsächlich an und Ricas Blutwerte verbesserten sich kontinuierlich. Doch es machten sich auf die Nebenwirkungen des Cortisons in aller Deutlichkeit bemerkbar. Rica nahm an Gewicht zu, hatte ständig Hunger und hat Unmengen Wasser getrunken. Deshalb musste sie auch umso öfter raus und nicht selten passierte es, dass wir es nicht mehr rechtzeitig nach draußen geschafft hatten. Außerdem hatten wir nun einen sichtlich gealterten Hund zuhause. Fröhlich durch den Garten toben, wie ein Wirbelwind über die Wiese flitzen oder lange Spaziergänge waren erste einmal nicht drin. All das war für Rica viel zu anstrengend.

Geschuldet der Tatsache, dass durch das Cortisonpräparat das Immunsystem unterdrückt wurde, hatte Rica sich in dieser Zeit zweimal einen leichten Infekt eingefangen, weshalb wir zusätzlich Antibiotika geben mussten.

Es ging bergauf

Es waren inzwischen drei Monate vergangen. Ricas Hämatokritwert war bereits seit mehreren Wochen wieder im Normalbereich. Unsere Tierärztin ordnete nun die Reduzierung des Cortisons an, was sofort zur Verbesserung von Ricas Allgemeinzustand führte. Rica trank längst nicht mehr so viel, und sie wurde auch wieder körperlich fitter.

Die Abstände zwischen den Blutkontrollen wurden nach und nach vergrößert.Wir mussten nur noch alle zwei Monate mit Rica zur Tierärztin. Es war weiterhin alles in Ordnung. Das Cortison wurde weiter reduziert und schließlich ausgeschlichen. Am 13. Juli 2015 bekam sie ihre letzte Cortisontablette. Seitdem lebt sie medikamentenfrei, und es geht ihr hervorragend!

Jeder, der schon einmal ein schwer krankes Tier hatte, kann mit Sicherheit nachempfinden, wie froh wir sind, dass sich alles so zum Guten entwickelt hat. Der Arzt in der Tierklinik hatte doch Recht, denn Rica ist inzwischen wieder ganz „die Alte“. Putzmunter rennt sie durch unseren Garten, als wäre nie etwas gewesen und als ob sie sagen wollte: „Jetzt erst recht“.
Ich habe sehr viel über ihre Krankheit erfahren und beobachte sie genau. Eine leise Angst ist da noch, dass es vielleicht irgendwann wieder einen Krankheitsschub geben könnte. Aber ich bin gut gerüstet und in der Lage die kleinsten Veränderungen in Richtung Blutarmut zu erkennen und schnellstmöglich zu handeln.

Dir liebe Leserin, lieber Leser, möchte ich mit meiner Geschichte zeigen, dass es sich lohnt ein schwer krankes Tier nicht aufzugeben und nichts unversucht zu lassen. Während Ricas Behandlung war es zwar nicht immer leicht für uns alle. Die ständige Angst um sie hatte mir mächtig zugesetzt. Aber inzwischen zeigt sie uns jeden Tag, wie gut es ihr geht und wie schön es ist, zu leben.

Schlusswort

Die Autoimmunhämolytische Anämie ist ohne Zweifel eine schwere Erkrankung, die das Leben bedroht. Die Heilungschancen hängen vermutlich von vielen Faktoren in jedem Einzelfall ab. Bei Rica ist die Behandlung von Anfang an gut verlaufen. Wir sind so froh und dankbar, dass wir unseren Hund wieder haben.


Quellen:

Wikipedia Autoimmunerkrankung
Symptomat.de – Autoimmunerkrankung
Jagdspanien-klub.de – Immunbedingte Erkrankungen des Blutes
Sowie eigene Erfahrungen und Gespräche mit Tierärzten
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82 Kommentare zu „Blutarmut beim Hund Teil 2: Ursache Autoimmunerkrankung“

  1. Ich kann Deine Worte so gut nachvollziehen und bin froh, dass Rica sich so gut erholt hat. Auch wir haben eine chronisch kranken Hund, der Cortison bekommt ( alle zwei Tage 1,25 mg (das Viertel einer Tablette), dies allerdings seit zwei Jahren. Ohne Cortison geht es nicht, aber die Nebenwirkungen kennen wir alle. Socke ist sehr empfindlich, nimmt jeden Infekt mit und die dann nötige Antibiotikumgabe wirft sie jedes Mal aus dem Gleichgewicht. Ein Teufelskreis.

    Ich wünsche Euch, dass Rica ganz lange so fit bleibt.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    1. Hallo Sabine, 

      ganz lieben Dank für deinen Kommentar. Arme Socke. Ich kann das nur all zu gut nachvollziehen, wenn man da manchmal am Verzweifeln ist. Hinzu kommt dann noch die ständige Angst, dass sich der Gesundheitszustand verschlimmert. Mir ging es jedenfalls damals so. Dass Rica wieder ganz gesund ist, grenzt fast an ein Wunder, und ich bin so dankbar dafür. 

      Auch ich wünsche dir und deiner Maus alles Gute. 🙂

      LG Bettina mit Rica und Bobby 

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  4. Manuela Tobias-Barig

    Hallo Bettina, bin gerade auf Deinen Blog gestoßen, da wir gerade dasselbe durchmachen…. Ich habe eine große Frage was das ausschleichen von Kortison betrifft..Unsere Hündin hat nach der Entlassung aus der Klinik, 1x tgl 1 Tbl, 20mg Prednisolon bekommen, dann wurde reduziert auf eine 1/2 Tbl tgl. über 3,5 Wochen, jetzt haben wir letzten Freitag wieder reduziert auf eine 1/4 tgl und seit Vorgestern, siehe Donnerstag, fing bei ihr wieder hohes Fieber an, gestern und heute auch und Schwellung der Lymphknoten, so haben wir uns nach Absprache mit der Klinik dazu entschieden das Cortison wieder auf eine 1/2 Tbl tgl zu erhöhen. Genau das ist auch meine Frage, wieviel Zeit, falls Du das noch weißt, habt ihr verstreichen lassen um das Cortison langsam ausschleichen zu lassen, vielleicht waren wir zu schnell mit dem reduzieren., eventuell muß sie es ihr Leben lang nehmen, was ich natürlich nicht hoffe. Was bei ihr der Krankheitsauslöser war, weiß man leider nicht, allerdings kam bei ihr auch noch hinzu, das alle ihre Gelenke extrem geschwollen waren.
    Dir und Rica weiterhin alles Gute ????
    LG Manuela

    1. Hallo Manuela,
      Ich habe in der Zeit von Ricas Behandlung ein Krankentagebuch geführt und darin sehr viel festgehalten. Unser Verlauf war in etwa so: Mitte September 2014 trat die Krankheit auf. Ende Oktober haben wir das erste Mal Cortison reduziert, das nächste Mal im Januar 2015 und dann im März Ende Juni haben wir dann damit begonnen, das Cortison über einen Zeitraum von 3 Wochen auszuschleichen. Seit Mitte Juli 2015 lebt Rica ohne Medikamente. Blutkontrollen nach wie vor halbjährlich.
      Es kann sein, dass sich eure Hündin einen Infekt eingefangen hat. Dafür würde das Fieber sprechen. Prednisolon bremst ja das Immunsystem aus. Die Hunde sind deshalb anfälliger für Infektionskrankheiten. Das hatten wir während Ricas Behandlung zweimal und mussten zusätzlich Antibiotika geben.
      Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es eurer Maus bald wieder besser geht. Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne!
      LG Bettina

      1. Manuela Tobias-Barig

        Vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort.. Die Symptome die jetzt nach kurzer Zeit nach dem reduzieren aufgetreten sind, sind leider die Krankheitsverläufe die sie ganz am Anfang hatte. Hohes Fieber, sehr stark geschwollene Lymphknoten und geschwollene Gelenke. Also wieder ein Rückfall, die Dosis Cortison war wohl leider doch zu niedrig für sie 🙁 Die Ärzte haben dann heute doch noch entschieden, nicht nur auf eine halbe , sondern wie zu Beginn , auf 1 ganze Tbl. zu gehen + zusätzlich Atopica zu geben. Vielleicht hätten wir doch etwas länger mit dem ausschleichen warten sollen wie bei Dir . Hab vielen Dank 🙂
        LG Manuela

        1. Dann kann es wirklich daran liegen, dass ihr zu früh bzw. zu schnell reduziert habt. Bei dieser Krankheit braucht man echt Durchhaltevermögen. Ich wünsche euch alles alles Gute.
          LG Bettina

          1. Manuela Tobias-Barig

            Eine Frage fällt mir gerade noch ein, wieviel mg Cortison mußte sie anfänglich nehmen. Unsere nimmt jetzt die besagte eine Tbl. tgl. 20 mg

          2. Hallo Manuela,
            das weiß ich leider nicht mehr und hab’s mir leider auch nicht notiert. Aber es könnten auch bei ihr 20 mg gewesen sein. Jedenfalls bekam Rica eine sehr hohe Dosis. Entsprechend waren auch die Nebenwirkungen.
            LG Bettina

  5. Hallo,
    ein klasse Bericht der Mut macht. Unser Monthy leidet auch darunter und befindet sich seid letztem Mittwoch in der Tierklinik. Gestern ist erstmalig seid Therapiebeginn der Hämatokritwert von 18 auf 22 gestiegen. Bis heute gab es keine nennenswerte Änderung. Kannst Du ungefähr sagen inwieweit sich der Wert bei Rica pro Woche erhöht hat? Danke und weiterhin alles Gute.
    Alex

    1. Hallo Alex,
      Bei Rica war der Hämatokritwert bei 19, als sie in die Tierklinik kam. Sie bekam dann eine Bluttransfusion und danach war er auf 37.Er fiel allerdings am nächsten Tag wieder auf 28 ab. Seitdem ist er jede Woche um ca 4-5 angestiegen. Bei Rica hat die Therapie sehr gut angeschlagen, dennoch war es ein langer Weg.
      Ich wünsche dir für Monthy alles Gute und drücke dir die Daumen, dass es ihm bald besser geht. Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gern bei mir melden.
      LG Bettina

  6. Hallo Bettina. Ja endlich eine Geschichte die Mut macht. Wir haben ziemlich das gleiche durch mit unserer 9 jährigen malteserHündin Emma. Wie aus dem nichts brach sie vor 8 Wochen zusammen. Danach humpelte sie. Wir dachten an Epilepsie und sind sofort zur tierklinik. Blutarmut und hämatokrot von 15. Bluttransfusion alle erdenklichen Untersuchungen auch auf autoimmun aber alle negativ. Es wurde eine KnochenmarkBiopsie gemacht, wurden aber vor dem Ergebnis nach 5 tagen Station mit dem Hinweis verwiesen wir sollten uns in den nächsten tagen von ihr verabschieden und sie erlösen. Wir haben nur geheult. Dann kam das Biopsie Ergebnis, das es doch autoimmun sei. Nun nach 7 Wochen kortison (anfangs sehr hoch) haben sich werte stark gebessert. Die Nebenwirkungen sind wirklich enorm und seit Wochen sind wir tag und Nacht im pinkelmodus. Arbeitsbedingt müssen wir immer organisieren das wir jemanden haben der das in der zeit übernimmt. Aber alles egal, wenn sie noch eine Chance hat. Was uns jetzt traurig macht ist das sie sich total von uns zurückgezogen hat. Sie versteckt sich unter der Couch und möchte sich auch nicht streicheln lassen. Auf Spaziergänge hat sie auch keine Lust mehr. Nur noch fressen fressen fressen. Ich hoffe das wir das gleiche Glück haben wir du mit deiner Rica und wir sie noch etwas haben dürfen. Das sie nicht mehr die alte wird, damit müssen wir uns erstmal abfinden. Und natürlich hat man immer die Sorge das eine Infektion oder Thrombose durch das Cortison hinzukommt. Antibiotika bekommt sie seit Wochen dazu und magenschutz.

    1. Hallo Andrea,
      Arme Maus, es tut mir leid, dass es ihr momentan so schlecht geht. Aber lasst euch nicht entmutigen. Rica war zu Beginn der Behandlung auch wie ein um Jahre gealterter Hund. Die Nebenwirkungen des Cortison sind wirklich krass. Aber wenn der Hämatokritwert wieder im Normalbereich liegt, werdet ihr mit Sicherheit reduzieren dürfen. Die Nebenwirkungen lassen dann sehr schnell nach. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es Emma bald wieder besser geht.
      LG Bettina

  7. Hallo Bettina,
    unsere kleine Dackeldame Alma ist die erste Nacht das aller erste Mal alleine in der Tierklinik und bekommt eine Bluttransfusion nachdem sie bei einem Hämatokritwert von 12,5 % angelangt ist. Ihr Heulgeschrei klingelt mir immer noch in den Ohren und mein Herz leidet blutet. Es wird sicherlich eine schlaflose Nacht für unsere Familie. Die Ärzte in der Tierklinik sind ratlos und haben zwar eine leichte Vermutung auf Autoimmunhämolytische Anämie, können dies aber noch nicht 100% bestätigen. Wir haben Sie röntgen lassen sowie die Ultraschalluntersuchung durchgenommen. Anfangs dachten Sie es käme vom Herzen und wir haben 2 Tage verloren durch das 24 Std EKG. Dann war die Vermutung wegen Zeckenkrankheiten… Schließlich standen meine Eltern am Freitag vor der Wahl ob sie es mit Medikamente probieren möchten oder eine Bluttransfusion machen möchten. Das der Wert den Sie hatte nicht schon lebensbedrohlich gewesen ist (er lag bei 14%) wurde leider nicht eingegangen. Also bekam Alma über das Wochenende die Tabletten die verordnet wurden und eigentlich ging es ihr besser. Wir hatten das Gefühl zumindest. Dann heute bei unserer Tierärtzin die Blutuntersuchung und der weitere Befund auf 12,5% und wir sind direkt in die Klinik gefahren. Ich ärgere mich im nachhinein so sehr, mich nicht früher mit der Thematik auseinander gesetzt zu haben und vertrauen in andere Hände gelegt zu haben. Ich möchte Sie nicht aufgeben und habe trotzdem das Gefühl, dass wir zu spät gehandelt haben und Alma ihre letzte Nacht in einer Tierklinik verbringen muss ???? Die Ärztin der Klinik meinte, als nächstes müsste man das Knochenmark untersuchen und die Leber sowie Milz punktieren, wenn sie die Nacht überlebt. Ich habe keine Ahnung ob wir dies noch tun sollten und unseren Hund damit noch mehr quälen. Das ganze hat bei uns vor 3 Wochen angefangen und sie bekam urplötzlich Anfälle (wir dachten auch erst, es wäre Epilepsie) durch Aufregung sei es, weil jemand nach Hause zurück kam oder jemand an der Tür klingelte. Alma ist ein Familienmitglied und wir möchten das sie aus dieser schweren Erkrankung heraus findet und egal wie teuerer das Ganze noch wird. Man fühlt sich dennoch einfach so hilflos und überlegt die ganze Zeit, ab wann es vielleicht schon vorher angefangen hat.
    Habt Ihr mit Rica auch diese Knochenmarksuntersuchung und die Organ punktierungen durchgemacht?
    Liebe Grüße und natürlich weiterhin alles Liebe und Gute für Euer Familienmitglied.
    Sandra

    1. Hallo Sandra. Ich melde mich jetzt mal zu deinem Beitrag, weil wir gleiches mit unserer Hündin Emma durch haben. Leider fordert die Blutarmut eine umfangreiche Diagnostik, weil sie viele Ursachen haben kann. Eine KnochenmarkBiopsie haben wir nach der Bluttransfusion auch machen lassen nach sämtlichen Ultraschall und röntgenUntersuchungen. Wir hatten unsere Emma auch schon aufgegeben als dann doch heraus kam, das es die autoimmunErkrankung ist. Sie bekommt seit einigen Wochen kortison und es geht ihr wesentlich besser. Natürlich muss man da auch mit den Nebenwirkungen leben aber zumindest hat sie noch eine Chance. Also die Biopsie würde ich machen lassen. Es gibt also Hoffnung und ich wünsche dir viel kraft. Die zeit ist wirklich nicht leicht aber es lohnt sich immer zu kämpfen.

    2. Liebe Sandra,
      leider komme ich jetzt erst dazu, dir zu antworten, war den ganzen Tag arbeiten.
      Es tut mir sehr leid, was mit eurer Maus passiert ist und es ist absolut verständlich, dass ihr mit den Nerven am Ende seid. Mir ging es damals ganz genauso. Doch es gibt Hoffnung, wie Andrea ja auch schon geschrieben hat.

      Knochenmark wurde bei uns nicht untersucht, weil uns das gar nicht vorgeschlagen wurde. Bei Rica vermuteten die Ärzte zunächst eine Vergiftung. Doch Röntgenuntersuchung, Ultraschall und ein Reiseprofil wurden auch gemacht. Da die Tierärzte sehr schnell auf Autoimmunhämolytische Anämie gekommen sind, wurde gleich nach der Bluttransfusion mit der Cortisontherapie begonnen. Bei Rica wurden auch die Antikörper gegen die roten Blutkörperchen festgestellt.

      Bitte melde dich mal, wenn du den Kopf einigermaßen frei hast. Mich würde interessieren, wie es eurer Maus geht.

      Liebe Grüße und alles Gute
      Bettina

  8. Hallo ihr Lieben 🙂 ! Ich bedanke mich herzlich für Eure Antworten und lieben Wünsche. Irgendwie fühlt man sich doch nicht ganz alleine auf der Welt.

    Heute am späten Nachmittag haben wir unser kleines Mädchen wieder abgeholt und waren sehr erleichtert, dass sie die Nacht alleine gepackt hat. Ihr Hämatokritwert liegt bei 21,5% im Moment und sie ist besser drauf. Das Zahnfleisch hat wieder eine rosa Färbung bekommen und sie atmet ruhiger. Uns ist bewusst, dass womöglich ab morgen es schon wieder schlechter laufen kann und hoffen sowie beten für ihr Wunder. Nach der Bluttransfusion zeigte sich in ihrem Blutwert noch keine Regenerieung der Retikoluzyten. Und ist erstmal auf Antibiotikum und Cortison zweimal täglich bis Samstag gesetzt worden. Zusätzlich der Bekannte Magenschutz und ein Medikament, dass die neuen roten Blutkörperchen nicht gleich wieder kaputt macht. Dann am Samstag wieder ab in die Tierklinik zur Kontrolle. Unsere Klinik ist in Obertshausen und sie ist ca. 50 min von uns Entfernt. Das ist auch jedes mal eine kleine Weltreise für uns und der Armen. Wir haben uns nun mit einer anderen Tierärztin aus der Klinik beraten und fanden uns schon viel besser aufgehoben. Bei den anderen zwei zuvor, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sie Alma mehr als Versuchskaninchen benutzen wollten und nicht richtig auf die mögliche Krankheit eingehen wollten. Könnte sein…. muss es aber nicht…. machen wir noch das und das… !Obwohl viele andere Indizien schon für diesen Befund sprachen. Auch die Information das die Antikörper auf die roten Blutkörperchen gingen. Ich möchte ja nichts überbewerten und auch geben diese Ärtze auch ihrer Arbeit nach. 🙁 Aber richtig von Ihnen Beraten oder aufgefangen, ist hier das falsche Gefühl zu Beschreiben. Am Ende haben wir uns gegen die Biopsy entschieden und wollten eine sofortige Thearphie mit einem Medikamentenplan beginnen und dies befürwortete die Tierärztin auch. Sie ist nicht apatisch und auch isst und trinkt sie vernünpftig. Ja, wir wissen im Moment zu viel durch das Cortison aber ganz ehrlich…? Auf strenge Diät möchte ich sie bei ihrem Leiden nicht mehr im Moment setzten, aber wir passen schon auf. Keine Sorgen. Sie ist sehr anhänglich gegenüber mir obwohl sie in erster Linie eigentlich der Hund von meinen Eltern ist aber ich Liebe Alma wie meine kleine Baby Schwester.

    Was mich interessiert ist ob bei Euch auch die Retikoluzyten am Anfang ausblieben? Wann kam die Bildung den zurück? Ich mache mir nun Sorgen, dass die Werte sich in der Woche nicht mehr verbessern werden und sie es nach der Transfusion doch nicht packt.

    1. Es freut mich, dass Alma die Nacht überstanden hat und dass es ihr besser geht. 

      Jetzt heißt es durchhalten. Es kann eine Weile dauern, bis der Körper wieder neue Blutkörperchen bildet. Es kann auch sein, dass sich die Werte morgen wieder verschlechtern, war bei Rica auch so. Danach ging es aber kontinuierlich bergauf. 

      Wenn es die Autoimmunerkrankung ist, dann wird das Cortison anschlagen, denn es bremst ja das Immunsystem aus. Es ist jetzt eine Zeit der Ungewissheit und von Hoffen und Bangen. Wichtig ist, dass ihr nicht aufhört, an euren Hund zu glauben, denn ich bin mir sicher, das spürt der Hund. 

      Also bleibt stark. Ich weiß, das hört sich leichter an, als es ist. Aber ich hab das ja auch alles durch. 

      LG Bettina 

  9. Hallo Sandra, unser Hund Abby ist auch seit 17.08. in der Tierklinik Obertshausen Dr. Trillig (ihr auch??) mit den gleichen Symptomen wie auch bei euch.Er war 1 Tag über Nacht dort, dann konnten wir ihn wieder mitnehmen (1. Wert 37), 2. Tag Blutuntersuchung (Wert 20). Er hat tagsüber die nötigen Infusionen bekommen, abends habe ich ihn geholt, weil ich dachte, er fühlt sich zu Hause wohler. Ärztin fand das auch o.k.. Heute morgen ist er zu Hause zusammengebrochen. Wir sind sofort in die Klinik.3. Wert .. 11. Ihm geht es sehr sehr schlecht und er hat die dann verabreichte Bluttransfusion nicht vertragen .2/3 hat er wohl erhalten, aber dann hat er mit hohem Fieber reagiert. Der Anruf vorhin von einer Ärztin… kann sein , dass er eventuell die Nacht nicht schafft. Sie wollen morgen nochmal ein Blutbild machen, da es dafür wohl noch zu früh war nach der Medikamentenverabreichung. Wir sind echt am Ende. Sie sagt, wenn die Werte morgen nicht besser sind sollen wir uns verabschieden und es beenden. Wir sind hin und her gerissen… Ich möchte ihn ja nicht leiden lassen. Euer Bericht macht mir doch wieder ein bisschen Mut… aber er sah heute so elendig aus. Mit welcher Ärztin seid ihr denn so zufrieden gewesen, falls es die gleiche Klinik ist… es gibt dort 2. Bitte gebt mir einen Rat. Ich weiß echt nicht weiter. Abby ist halt ziemlich groß, 8 Jahre; weiß nicht, ob das irgendeine Rolle spielt
    LG Marion

    1. Hallo Marion,
      ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass eure Maus die Nacht übersteht. Ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir jetzt geht. Ricas Leben hing damals genauso am seidenen Faden. Ich wünsche euch viel Kraft.
      LG Bettina

      1. Marion-Beyer@onlinehome.de

        Danke schön. Wir wissen echt nicht wie es weitergeht. Was ist besser für unseren Süßen?? Mir blutet echt das Herz ihn so leiden zu sehen. Jetzt heißt es erst mal warten bis morgen Vormittag
        LG Marion

  10. Hallo Marion! Wie geht es Abby? 🙁 Tut mir leid, für die späte Antwort. Unsere Familie kämpft mit Alma noch weiter. Sie ist leider auch noch nicht über den Berg. Ich bin fast jede Nacht wach und überwachen sie. Trag sie zum Pipi machen raus und gucke, dass sie genug zu trinken und essen bekommt. Wir sind richtig fertig.

    1. Marion-Beyer@onlinehome.de

      Hallo Sandra , Abby hat es leider nicht geschafft. Anruf heut morgen von der Klinik , dass er eingeschlafen ist. Ich bin echt am Ende . Hat am Mittwoch angefangen und jetzt ist resp zu Ende gegangen . Wir sind einfach fassungslos.. Dieser Verlauf ist unglaublich . Ich drücke euch ganz doll die Daumen , dass alles gut wird
      LG Marion

        1. Marion-Beyer@onlinehome.de

          Danke schön. Ich wünsche euch auch allen viel Glück und Genesung für eure Hündchen . Tut gut unter Gleichgesinnten zu sein. Das ist ein guter Blog und gibt Kraft und Hoffnung . Nur manchmal meint es das Schicksal nicht so gut 🙁
          LG
          Marion

  11. Wir waren erst bei Dr. ABRANTIS der aber Kardiologe ist. Dann bei einer Frau Dr. Keller unsympathisch und nicht bedacht auf das Wohl des Tieres. Am Ende waren wir bei der Stationsärtzin Dr. Tr… Ich weiß den Namen gerade nicht im Moment. Ich schreibe ihn Dir nachher nochmal hin.

    1. Marion-Beyer@onlinehome.de

      Dr. Trabold?? Falls ja… Sie ist super und auch sehr kompetent. Sie haben auf jeden Fall alles versucht was ging . Ich kann keinem dort einen Vorwurf machen

      1. Es tut mir so leid für Euch. Unser großes Beileid und Mitgefühl für Abby. Sie wacht jetzt als kleiner Engel über euch. <3 Ja, wir waren bei Frau Dr. Trabold. Sie war wirklich sehr lieb und hat uns nicht gleich mit 5 weiteren Untersuchungen bombardiert und hat direkt mit der Behandlung mit einem Medikamentenplan begonnen. Im Leben habe ich noch nie so ein Krankheitsbild bei einem Hund miterlebt und das es sowas überhaupt gibt. Es kommt so überraschend und man hat so wenig Zeit zu reagieren. 🙁

  12. Hallo alle zusammen! Ich habe nochmal eine Frage für die allgemeine Runde. Unsere Alma bekommt jetzt seit 2 Wochen die ganzen Medikamente und Ihr Wert ist zwar nicht schlechter aber auch nicht besser geworden. Er liegt im Moment stabil bei 21%. Allerdings produziert sie keine Roten Blutkörperchen nach und es sei alles degeneriert weiterhin. Zusätzlich belasten aber diese anderen Tabletten die dafür Sorgen, dass die roten Erhalten bleiben, die Leberwerte. Ich möchte nur kurz Wissen, ob bei Euren Hunden auch das Knochenmark quasi aufgehört hat und dann irgendwann mit der Zeit wieder angesprungen ist? Einer der unbeliebten Ärtze meinte, man könnte Ihr noch eine teure Spritze geben, die dann das wieder anregt und viiiieleicht würde das helfen. Ich bin ein wenig ratlos… Liegt das es vielleicht auch von Hund zu Hund wie die sich erholen? Kann jemand noch Tierärtze in Raum Südhessen empfehlen, die damit mehr Erfahrungen haben?

    Liebste Grüße

    Sandra

    1. Hallo Sandra,
      Wahrscheinlich ist jeder Fall ganz unterschiedlich. Bei Rica war der Hämatokrit relativ schnell wieder im Normalbereich, also etwa nach 4 bis 6 Wochen. Sie muss also zeitnah wieder angefangen haben, rote Blutkörperchen zu produzieren. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es von Hund zu Hund verschieden ist, wie lange es dauert, bis die Therapie anschlägt.
      In der Tierklinik, in der wir waren, fühlten wir uns sehr gut aufgehoben. Die hatten da echt Ahnung. Aber das ist leider in Schleswig-Holstein.

      LG Bettina

  13. Ich wollte mich nochmal herzlich für alles Bedanken. Tipps, den Antworten und die lieben Worte. Leider ist vorgestern unsere kleine über die Regenbogenbrücke gegangen und wird nun als kleiner Dackel Engel über den Wolken schweben. Wir sind unendlich traurig und wussten aber, dass wir nicht mehr weiter kämpfen konnten. Sie ist jetzt schmerzfrei und das ist was am Ende zählt. Alles Gute weiterhin für Euch alle. Alles Liebe.

    1. Marion-Beyer@onlinehome.de

      Hallo Sandra, es tut mir wirklich leid, dass auch eure Maus es nicht geschafft hat. Mir hat das mit euch auch viel Kraft gegeben. Wichtig ist aber in der Tat, dass man weiß , sie sind erlöst und müssen nicht mehr leiden … So schlimm es auch für uns ist. Meine Freundin sagte mir: denk immer an die viele glücklichen Jahre , die man hatte. Viel Kraft wünscht dir Marion

    2. Hallo Sandra,
      das tut mir so leid für euch! Arme kleine Maus. Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit. Fühl dich gedrückt.
      LG Bettina

  14. Hey!
    Bin heut durch Zufall auf dieser Seite gelandet und möchte allen die mit dieser teuflischen Krankheit kämpfen nur Mut machen!
    Meine Dina leidet auch an dieser Erkrankung und es sah lang nicht gut aus. Im Mai kam sie mit einem hämatokrit von 13 in die Klinik und innerhalb weniger Stunden ist der Wert auf 7 gefallen. Das ging alles so unheimlich schnell!
    Sie hat dann eine Bluttransfusion bekommen und der hämatokrit ist danach auf 14 gestiegen. Alle Untersuchungen blieben ohne Ergebnis. Das Knochenmark hab ich nicht mehr untersuchen lassen, da mir die Klinik sagte egal was sie finden würden es wäre nicht mehr heilbar. Ich hab sie nach Hause geholt und sie bekam Antibiotika und prednisolon. Bei den nächsten 2 kontrolluntersuchungen sank der hämatokrit kontinuierlich wieder ab auf 10. der Tierarzt hat mir geraten die Medikamente weiter zu geben und sie laufen zu lassen solang sie noch möchte. Für mich brach die Welt zusammen! Dina ist 4!!! Das kann doch nicht wahr sein ????
    Vor 2 Wochen war ich noch mal zur Kontrolle weil ich dachte es geht ihr schlechter. Die Kondition ließ immer mehr nach, sie hechelte pausenlos. Als der Tierarzt mit dem Ergebnis kam, wollte ich es erst nicht glauben! Der hämatokrit ist wieder auf 39 gestiegen!!! Nach 4 Monaten was wirklich eine lange Zeit ist und mein Tierarzt spricht von einem Wunder… das Antibiotika haben wir abgesetzt und das prednisolon von 50mg auf 25mg reduziert. Jetzt müssen wir gucken wie sie sich mit der niedrigeren Dosis schlägt und wir das prednisolon vllt auch ganz ausschleichen können.
    Dina geht’s super und ich hoffe das es noch lang so bleibt.
    Trotzdem lebt mit uns die ständige Angst das es wieder kommt und sie es dann nicht schafft…
    Ich möchte mit meiner Geschichte jedem der das selbe durchmacht mut machen weiter zu kämpfen. Auch wenn es eine schwere Zeit ist. Meine zaubermaus ist ein gutes Beispiel dass auch wenn der Tierarzt sagt es ist aussichtslos, alles wieder gut werden kann ????
    Lg Michaela und Dina

    1. Hallo Michaela,
      es freut mich sehr, dass es Dina wieder besser geht. Ich drücke euch ganz fest die Daumen!
      Ja, die Krankheit ist wirklich tückisch und du hast Recht: Man sollte dennoch die Hoffnung nicht aufgeben. Rica war übrigens auch 4, als es passiert ist.
      Weiterhin alles Gute
      LG Bettina mit Rica und Bobby

  15. Claudia und Timmi

    Hallo Ihr Lieben!
    Ich bin froh diese Seite gefunden zu haben , hab alles sehr aufmerksam gelesen und es tut mir unendlich leid, das manche von Euren Engeln es nicht geschafft haben ????wir haben auch einen kleinen Malteser Hund ,er heißt Timmi und wir machen seit 29.09 das gleiche durch , es ist ein furchbares Gefühl ihn so zu sehen und alles was hier beschrieben wurde haben wir durchgemacht , er kamm letzte Woche am Sonntag in die Klinik mit einem hämatokrit von 7.9 ,der Arzt meinte auch , dass es ein Wunder ist , das er noch lebt , es folgte eine Bluttransfusion und er nimmt Antibiotika und Prednisolon,es ist eine Berg und Tal fahrt und wir sind ziemlich am Ende , aber wir geben nicht auf ,Timmi kämpft schließlich auch und alles was ich hier gelesen hab , gibt mir viel Kraft und Mut und bestärkt uns weiter zu machen. Ich danke Euch allen für die Worte und das es Euch gibt , es tut gut zu wissen, das man nicht allein ist in der schweren Zeit , ich kann es immer noch nicht fassen und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen. Wünsche Euch allen viel Kraft und das unsere Lieben es gut überstehen , liebe grüße, Claudia und Timmi .

    1. Hallo Claudia,
      ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es dir jetzt geht. Den geliebten Vierbeiner so leiden zu sehen, das geht einem ganz schön an die Substanz. Ich weiß wovon ich spreche. In den ersten Wochen nach ihrem Zusammenbruch hing Rica auch nur rum. Kein fröhliches Rennen durch den Garten mehr, keine langen Spaziergänge mehr. Zudem plagten sie die Nebenwirkungen des Cortison. Für uns, die unsere Hunde so sehr lieben ist das schon hart mit anzusehen.
      Aber gebt die Hoffnung nicht auf. Der kleine Timmi brauch euch jetzt. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es ihm bald besser geht.
      Liebe Grüße
      Bettina

      1. Claudia und Timmi

        Hallo liebe Bettina , ich danke Dir für Deine lieben Worte, wir werden auf jeden Fall durchhalten und die Hoffnung nicht aufgeben , wir freuen uns, das er bei uns ist und hoffen das beste, ich muss sagen , dass wir großes Glück haben mit der Tierklinik und dem Arzt , er erklärt uns immer alles so das wir es verstehen und kümmert sich hervorragend um Timmi ,zur Zeit leben wir von einer Blutabnahme zur nächsten und hoffen , das der hämatokrit nicht weiter sinkt , morgen geht es schon wieder hin, Timmi geht es etwas besser ,nur mit dem fressen ist es manchmal schwierig ,er möchte nicht so recht,gestern und heute morgen hat er gespuckt ,das muss ich morgen abklären , die Angst um Ihn ist unser ständiger Begleiter , es geht ja allen Betroffenen so , das weiß ich, danke Dir nochmal für Deinen lieben Worte und wünsche Dir und Deiner süßen Rica alles liebe und weiterhin gute Zeit .

        Liebe Grüße
        Claudia

        1. Claudia und Timmi

          Hallo Ihr Lieben Tierfreunde und hallo Liebe Bettina
          Wollte mich mal wieder melden nach einer turbulenten Zeit mit Höhen und Tiefen, Timmi geht es besser ????wir hatten nach über 3 Wochen wo der Hämatokrit ständig gefallen ist , erstmal eine gute Nachricht bekommen, wir haben schon nicht mehr daran geglaubt, Timmi hat anfangs auch 10 mg. Prednisolon bekommen, Doxycylin und eine Lösung ( Cyclavance ) , Cortison wurde immer wieder reduziert und jetzt sind wir bei 3,75 mg am Tag , Antibiotikum hat Er ca. 21 Tage bekommen und jetzt keins mehr , nur noch die Lösung bekommt er weiter, 2 mal täglich 0,25 ml. Das verträgt er gut und das Cortison auch , er hat natürlich Appetit und Durst, aber es ist schon besser geworden , bis vor ein paar Wochen musste ich mehrmals auch nachts mit ihm raus , jetzt geht es wieder. Zur Zeit machen wir alle 3-4 Wochen die Blutuntersuchung und der derzeitige Hämatokritwert liegt bei wunderbaren 38 ,wir sind so unglaublich glücklich und dankbar, vor allem dem Arzt und der Klinik in Ravensburg, die haben sich unglaublich toll um Timmi und uns gekümmert, der Arzt ruft sogar zwischendurch bei uns an um sich nach Timmi zu erkundigen, das ganze Personal, das Timmi am Anfang gesehen hat , freut sich mit uns ,de Arzr meinte , das es sein kann , dass Timmi dauerhaft Cortison nehmen musd , aber das können wir erst nach ca. .halben Jahr sagen , wenn ich überlege wie schlimm er da lag , mit einem Hämatokrit von 7,9 und wie er jetzt ist ,fast wie früher, natürlich ist er mit seinen 10 Jahren allgemein nicht mehr so schnell aber das muss er gar nicht , wir sind einfach nur froh das er da ist und wir hoffen, dass es noch eine ganz Weile so bleibt. Wir sind noch nicht am Ende der Geschichte aber ich wollte allen sagen , dass es sich wirklich lohnt zu kämpfen und unsere lieben Vierbeiner tun es ja auch ,wünsche Euch allen von Herzen viel Kraft und Mut und hoffe ganz fest, das alles gut wird .Liebe grüße an alle und ich melde mich wieder .

          Liebe Bettina ,habe leider kein Facebook, deswegen schaue ich hier rein ???? liebe Grüße an Dich und Rica ????

          1. Hallo Claudia,
            Sorry, dass ich heute erst antworte. Aber im Moment ist einfach wieder viel los. Es freut mich total, dass es Timmi wieder besser geht. Das sind wirklich tolle Nachrichten. Es lohnt sich zu kämpfen, auch wenn die Situation anfangs recht aussichtslos erscheint.
            Ich wünsche euch, dass es weiter mit Timmi bergauf geht. Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.
            LG Bettina mit Rica und Bobby

  16. Hallo Ihr lieben Hundefreunde.
    Erstmal ein ganz dickes danke an Dich Bettina. Jedesmal wenn ich wieder denke, mein Schatz schafft es nicht, er wird nie mehr wie er war, lese ich die Berichte hier und schöpfe wieder etwas Hoffnung und sehe das ich nicht alleine mit dieser Krankheit bin und alles wieder gut werden kann.
    Mein dicker ist ein Findelkind von der Autobahn und ist seit ich ihn habe, seit fast 5 Jahren, immer wieder beim Tierarzt, immer wegen Durchfall und Magenprobleme. Doch nie wurde etwas gefunden nur mit Antibiotika behandelt.
    Vor 2 Wochen ging es ihm sehr schlecht und die in der Tierklinik haben ihn nur wegen seinem Magen grummeln behandelt. Doch es ging ihm immer schechter. Also bin ich wieder in die Klinik. Diesmal haben sie Ihn da behalten. Ich wurde fast stündlich angerufen und auf dem laufenden gehalten. Sein wert lag bei 11 und unter dem Mikroskop wurde recht schnell festgestellt das das es eine Autoimmunkrankheit ist und sein Körper die roten Blutkörperchen zerstört. Er bekam sofort eine Bluttransfusion und wurde auf Tumorerkrankungen untersucht. Soweit ok.
    Am nächsten Tag konnte ich ihn wieder abholen. Mit einem Wert von 19. 3 Tage später waren wir zur Blut Kontrolle wieder da diesmal 39. Super die Medikamente schlagen an. Der Wert hat sich echt schnell verbessert. doch mein dicker weiterhin keine Lebensfreude. Doch dank dieser Seite weiss ich das es an den Medikamenten liegt. Trotzdem bin ich sehr sehr unklüglich über die momentane Situation. Es kostet ehrlich viel Kraft und Geduld. Allerdings ist mir aufgefallen das hier geschrieben wird Cortison oder Atopica. Mhm Rexi bekommt beides.
    Am Tag Prednisolon 20 mg , 2 x 1 Täglich, und Atopica morgens 100 mg und Abends 75 mg. Ist das normal so viele Medikamente bzw so eine hohe Dosis?
    Ach ja und ganz am Anfang hat er von dem Prednisolon 1 3/4, 2 mal am Tag bekommen. Das wurde dann durch die guten Blutwerte runtergesetzt, doch an ihm selbst hat das nichts verändert. Kann ich trotzdem hoffen das weiteres runtersetzen in den nächsten Wochen und Monaten zu einer Verbesserung seines Verhalten führt. Oder liegt es doch nicht an den Medis da sich schon nach dem ersten mal runtersetzen nichts geändert hat?
    Liebe Grüsse
    Rexi und Sandra
    PS Ich wünsche allen kranken Lieblingen und Ihren Besitzern von Herzen alles alles Gute.

    1. Hallo Sandra,
      es ist ein gutes Zeichen, dass der Hämatokrit schon fast wieder auf den Normalbereich angestiegen ist. Das heißt, dass Rexi wieder neue Blutkörperchen bilden kann.
      Ich kann dir Hoffnung machen. Die vielen Medikamente sind wirklich nicht ohne und haben leider ihre Nebenwirkungen. Auch Rica war in der ersten zeit wie ein um Jahre gealterter Hund. Der Zusatand bessert sich mit Reduzhierung der Medikamente, wenn nicht womöglich noch eine andere Krankheit im Spiel ist.
      Es kostet Kraft und Geduld, und den geliebten Hund so leiden zu sehen, macht einen schon traurig. Doch dein Hund braucht dich jetzt mehr denn je. Ich glaube daran, dass Hunde unsere Stimmung spüren und dass es auch mit zu seiner Genesung beiträgt, wenn du stark für ihn bist. Lebe im Hier und jetzt. Freue dich darüber, dass die Blutwerte sich verbessert haben, verwöhne deinen Hund. Macht das, was euch beiden Spaß macht und was mit der Krankheit geht, und wenn es nur ein bisschen draußen schnüffeln ist. Vielleicht hilft dir das ein bisschen weiter.
      Ich wünsche dir viel Kraft und für Rexi natürlich, dass es weiterhin bergauf geht und ihr die Medis bald reduzieren könnt.
      LG Bettina

  17. Guten Abend liebe Mitleidenden,
    wir sind aktuell in der selben Lage. Mein 6-jähriger Vizsla hat auch die Diagnose mittelschwere hämolytische Anämie bekommen. Ich dachte zunächste er hätte einen Magen-Darm-Infekt. Symptome Durchfall, Erbrechen, Fressunlust, Abgeschlagenheit und Beulen am Kopf.TA veranlasste ein Blutbild und dann der Anruf mit der Info Hämatokrit auf 28 (Stand 10.10.) Dann fiel er tgl. weiter… 25-23…trotz Prednisilon und Doxycyclin! Seit Freitag (13.10. auf 24) nun leichter Anstieg heute auf 25
    Es ist furchbar! Ich erkenne meinen Hund nicht wieder! Er war lebensfroh, munter und flink… und jetzt? Abgesehen vom erhöhten Trinken…. Er läuft hinter mir her, muss Pausen bei unseren Treppen machen etc… Das macht mir solche Angst! Habt ihr die selben Erfahrungen in der Cortisonphase gemacht? Wie stark sind die Hämatokritwerte bei euren Hunden gestiegen? Sind sie zwischendurch nochmal gefallen? Wie ich lesen konnte, ist es wohl ein seeeehr langsamer Weg nach oben… Ich hoffe er schafft es!
    Zusätzlich zur Reproduktion wurde noch Vitamin B gespritzt und ich gebe als Ergänzung noch einen Drops Rinderblut. Habt ihr noch irgendwelche Ratschläge?

    1. Hallo Anne,
      Erst mal wünsche ich dir alles Gute für deinen Hund. Und ja, es IST ein langer Weg.
      Rica war vor der Blutarmut quicklebendig und voller Lebensfreude. Während der Behandlung hatten wir das Gleiche, wie du es beschreibst. Das kann einen wirklich fertig machen. Man muss allerdings auch bedenken, dass die Medikamente sehr stark sind.
      Der Hämatokrit ist bei Rica langsam gestiegen. Sie hatte in der Zeit der Behandlung allerdings mehrere Infekte und musste zusätzlich noch Antibiotika bekommen.
      Aber weißt du was? Rica hat ihre Lebensfreude zurück. Mit Reduzierung des Cortisons wurde es besser.
      Ich drücke weiterhin die Daumen.
      LG Bettina

    2. Hallo an alle,
      wir haben dasselbe Problem. Trat im Juni diesen Jahres auf.
      Die Ursache war wahrscheinlich eine Tollwutimpfung.
      Der Hämatokritwert lag bei meinem Hund bei 12.
      Eine Uni-Tierklinik hatte meinen Hund schon abgeschrieben. Ich sollte Ihn sofort einschläfern lassen. Zum Glück habe ich eine Ärztin gefunden, die meinem kleinen Schatz noch eine Chance gab. Wir begannen mit der Prednisolon Behandlung (5 mg), 2x täglich 3 Tabletten.
      Meine Ärztin war auf einer Weiterbildung (hatte selbst auch noch keinen Patienten mit dieser Erkrankung). Dort war ein Professor, der Erfahrungen damit hat.
      Er empfiehlt: wenn die Werte über 2 Wochen stabil (unverändert oder besser) sind, muss die Tagesdosis um die Hälfte reduziert werden.(Erst dann erhält der Körper einen Anschubs, um neue rote Blutkörperchen zu bilden.) Daran haben wir uns gehalten und beste Erfahrungen gemacht.
      Mein keiner Schatz ist fast wieder gesund. Z.Zt. gebe ich 1x täglich 1/4 Tablette. Das Blut wird dann in 2 Wochen wieder kontrolliert und wir reduzieren wieder um die Hälfte, also nur noch alle 2 Tage 1/4 Tablette usw.
      Vorsorglich will ich alle darauf hinweisen, dass das Prednisolon die Leber angreift. Durch ein großes Blutbild wurde dies bei uns festgestellt. Ich füttere jetzt nur noch eine spezielles Leberdiätfutter Hills l/d und gebe zusätzlich 1x täglich 1 Tablette Lega Phyton 200 (Mariendiestelpräparat).
      Ich habe mit beidem sehr gute Erfahrungen gemacht. Nach 2 Monaten sind die Leberwerte auch wieder fast normal.
      Also nochmals an alle, gebt nicht auf. Es ist eine schwere Erkrankung, aber es gibt auch Hoffnung.
      Ich freue mich jeden Tag, wenn mein kleiner Schatz durch die Wiesen „rast“.

      1. Hallo Kerstin,
        Toll, dass ihr nicht aufgegeben habt, und es eurem Hund wieder so gut geht, wir drücken weiterhin die Daumen.
        LG Bettina

  18. Ein herzliches Hallo an alle. Ich habe mir mal etwas überlegt. Wenn ihr an einem weiteren Austausch interessiert seid, würde ich eine Facebook-Gruppe zum Thema ins Leben rufen. Ich habe den langen Behandlungsweg mit Cortison und anderen Medikamenten hinter mir und weiß genau, was viele von euch momentan gerade durchmachen. Eine Facebook-Gruppe hätte den Vorteil, dass diese geschlossen ist und nicht – wie diese Seite hier – für jeden zugänglich. Also, wenn daran Interesse besteht, schicke mir eine Nachricht über meine Facebook-Seite oder eine Mail an info@ricas-dogblog.de. Wenn genug Interessenten zusammen kommen, werde ich die Gruppe erstellen. Selbstverständlich verpflichtet das niemanden zu irgendetwas. Die Idee dahinter ist nur, einen geschlossenen Rahmen zum Austausch zu schaffen.

    Alles Liebe
    Bettina

  19. Hallo an alle und ein Riesen Dank an Bettina !
    ich bin heute auf deine Seite gestoßen da ich mich schlau machen wollte wie ich das ganze vll durch Nahrungsumstellung fördern kann.
    Ich möchte in erster Linie mein Beileid ausrichten die ihre Lieben Vierbeiner durch diesen „Mist“ verloren haben, und allen andern drücke ich ganz ganz doll Daumen und Pfoten .
    Nun zu mir Ich habe exakt das selbe hinter mir bzw sind noch mitten drin ???? alles begann vor ca. 12 Wochen mein Akita Rüde Teddy jetzt bald 5 Jahre war ein Tunierhund lebenslustig verspielt so wie ein Junghund eben sein sollte. doch dieser Tag veränderte alles. Muss im Vorfeld sagen das wir ihn seid 1 Jahr aus dem Tuniersport befreit haben da er sehr auf stress reagiert und zu viele Hunde auf einem Fleck geht mal gar nicht ???? also Frührentner . Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen Do. Abends wir gingen wie gewöhnlich unsere Runde plötzlich hinkte er auf einmal ( dachte oh nein ist wohl im Feld umgeknickt warte mal bis morgen ) am nächsten Tag keine Besserung also ab zum TA. Diese meinte “ das kommt von der Hüfte “ naja dachte ich mir ich weiß das es nicht so war. sie tastete ihn ab nichts dann an einem Zeh hat er mal gezuckt und weggezogen darauf hin meinte sie oh sein Zeh ist dick ich gebe ihm Schmerztabletten. habe sie noch auf sein Auge hingewiesen da dies ständig tränt da gab sie mir auch eine Kortison Salbe mit. Geschafft samstags Abends sagte meine Freundin ist Teddys Gesicht angeschwollen ? ich dann ja denke schon sieht etwas aufgeblustert aus ???? im ganzen ging es dem Hund nicht wirklich besser Tabletten halfen null die Salbe war auch für den A…. Also lies ich alle medikamente Sonntags schon weg aber auch dies machte kein Unterschied Montags sagte ich zu meinem Mann wir müßen zum TA Teddy geht es immer schlechter (Zahnfleisch kreide weiß) also fuhren wir mal wieder hin. Diesmal wieder ein anderer TA ( selbe Praxis) dieser misst Fieber zieht ein schwarzes Thermometer raus und sagte “ sofort in die Klinik ihr Hund blutet innerlich “
    wir standen beide da und wussten nicht was los ist. Also ab in die Klinik dort angekommen haben sie ihn geröntgt Ultraschall Blutabnahme usw. blutwerte waren natürlich mega schlecht da war alles so gut wie null ???? alles andere ergab keine Ergebnisse keiner konnte uns sagen woher das Blut stammt. Auch die TÄin sagte wenn er jetzt keine Transfusion bekommt sieht sie keine Chancen Mehr ???? aber Glück im Unglück es gab einen Spender wir mussten ihn da lassen und sie wollten ihn am nächsten Tag noch mal auf den Kopf stellen. Morgens bekam ich dann den Anruf ich Müße kommen der Hund lässt sich nicht anfassen. naja wer die Rasse kennt weiß das da nicht gerade Hinz und Kunz hinlangen kann ???? . Also bin ich in die Klinik gefahren er hatte ja noch nicht mal den Schirm an lag nur mit in der Box. Teddy war heil froh mich zu sehen und wir konnten ohne Probleme die Behandlung fortsetzten ! Aber auch diese blieben ohne Befund. sie wollten ihn noch länger da behalten aber das konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht da ich kein Auto hatte und mein Mann nicht immer seine Arbeit verlassen konnte. Also bekamen wir ihn mit nach Hause sie wollten Unter anderem auch autoimmun Testen aber das hätte 2000-2500euro gekostet und dann wäre es noch nicht sicher das er das hätte ( em Hallo gehts noch ) ich weiß zwar nicht ob das so die Standart Preise sind aber ich finde es mega unverschämt da uns der Aufenthalt schon 800 gekostet hat ( 1 Nacht ) . mit Absprache der HTA das wir nun mehrfach Blut untersuchen gab sie sich mit einverstanden . Wir behandelten dann gut glück gegen Blutbakterien was auch super half nach 1,5 Wochen war er schon fast wieder der alte. Nach 3 Wochen waren auch seine Werte wieder alle top und er wieder kerngesund.
    Doch nun kam der Rückschlag ???? . Vor etwa 3 Wochen kam er wieder unheimlich schwer hoch wollte kein Gassi gehen nix und wieder ab zum TA ohne große Untersuchung er hat eine Entzündung im Knie !!! Ok Gott sei dank nichts schlimmes von wegen auch diese Medikamente schlugen null an der Hund baute wieder ab also wieder auf dem Weg in die Klinik aber diesmal ein eine andere wurde mir sehr empfohlen trotz Anruf hatte mann mir dann eine Wartezeit von 8 Stunden genannt. Allerdings erst als ich dort war. Dies ging leider nicht da ich noch einen Kinderarzt Termin hatte. und wieder für ich zu meinem alten TA und stellte ihn noch mal vor er bekam eine spritze und das sollte helfen. Ja sie half für 1 Tag. so langsam war ich mit meinem Latein am Ende das gibt es doch nicht das keiner mir sagen kann was er hat ???? nun waren wir in unseren alten Heimat für eine Woche und auch bei meinem alten TA der den Hund von klein auf kennt dort war in dieser Woche 3 mal dort und siehe da ich bekomm endlich mal den ernst der Lage klar geschildert und auch was mein Hund haben könnte er sagte mir 3 Optionen
    1. schlimme Entzündung im komplett Körper ( werte lagen bei 133% normal 30% )
    2. Autoimmun Erkrankung
    3. Tumor ( mit der Aussicht auf null Heilung ) ( Knochenmarks diopsie ) .
    Jetzt behandeln wir Option 2 . Wir sind auch seid dieser zeit telefonisch in Kontakt und bekomme auch meine Medikamente zugeschickt. darunter :Panteprzol, Sucrabest, Doxy Hexal und Prednisalon . Mit den ersten 2 Sachen sind wir nun Fertig und das Kortison bekommt er noch eine weile morgens halbe Abends Einviertel diese soll ich jetzt nach und nach selber senken bis sie leer sind. Teddy Ansich ist noch lange nicht den Hund den wir hatten aber das ein oder andere macht er schon wieder wie bei der kleinen am Stuhl die Wurst stibitzen ???? das ist schon sehr erfreulich den auch kleine Verbesserungen sind besser wie keine !!!
    ich wünsche jedem eine Dauerhafte Genesung der diese Tortur mitgemacht hat
    und zu der Facebook Seite ich wäre dabei !

    1. hallo maike,

      wir sind auch noch dabei. brunos hämatokritwert stagniert seit 2 wochen bei 30%
      haben jetzt noch ultarschall machen lassen. raus kam, dass die milz auffällig ist. was wohl alles bedeuten kann?! als nächstes würde die punktiert werden. ich bin auch mit meinem latein am ende, da bruno im prinzip wieder der alte ist (bis auf vermehrtes trinken durch das prednisolon).
      ich habe nun eine tierhaaranalyse eingeschickt. da werden in einem bestimmten verfahren die bioresonanzen geprüft. eine freundin hat damit sehr gute erfahrung bei ihrem hund gemacht und die internetseite von der heilpraktikerin hatte auch einige erfolgsberichte vorzuweisen. ich kann euch ja dann berichten ob es etwas gebracht hat. vielleicht ist das auch was für euch, maike!?
      übrigens die idee mit der facebook gruppe fände ich super bettina ????????
      liebe Grüße und alles gute!!!

    2. Hallo Maike,
      erst mal wünsche ich für Teddys Genesung alles Gute. Es ist ja unfassbar, was ihr hinter euch habt. Es ist mir ein Rätsel, warum viele Tierärzte dieser Krankheit so ratlos gegenüber stehen. 2000 Euro kostet eine Untersuchung auf Autoimmunerkrankung nicht. Da wollte wohl jemand kräftig verdienen.
      Alles Gute weiterhin und haltet durch. Auch wenn das manchmal schwerfällt.
      LG Bettina

      1. Danke
        Klar wir geben nicht auf ????????
        Also Anne das habe ich auch schon gehört mit der Haar Analyse vll kannst du wenn Ergebnisse da sind mal sagen was du davon hälst und was der Spaß noch so neben her kosten soll ???? wäre echt lieb
        Das wäre ja mal ein Anhaltspunkt wenn es das mit der Milz ist ???? naja mit Ultraschall und Röntgen haben die damals Null gefunden nur vermutet das noch was im Magen wäre klar er hat ja bissle was gegessen und war 3 Tage nicht groß machen ???? naja bis jetzt ist alles noch in Ordnung nicht perfekt aber halbwegs akzeptabel drücke die Daumen das alles wieder wird ✊????

        Ja Bettina das dachte ich auch naja war halt in der Klinik ???? und da habe ich bislang nur schlechtes gehört was Geld angeht ( Taschen können nicht voll genug sein ) finde dann hat sie ihren Beruf verfehlt ????

      2. Guten Morgen Bettina,

        Also die Tierklinik hat mich in den fünf Tagen für Fienchen auch 2000 Euro gekostet, Tierarztkosten kann ich noch nicht sagen das kommt jetzt erst da die Weiterbehandlung der Tierarzt macht.

        Liebe Grüße auch an deine Fellnasen

        Martina mit Fienchen

        1. Hallo Martina,
          ich wünsche dir, dass es Fienchen bald wieder besser geht. Aber ihr müsst Geduld haben. Die Therapie kann sehr langwierig sein. Und so eine schwere Erkrankung kann auch finanziell ganz schön hinhauen. Ich weiß gar nicht mehr, was wir alles in allem bezahlt haben.
          Rica musste ca. 9 Monate lang Cortison nehmen. Die Krankheit ist zum Glück nie wieder aufgetreten.

          Alles Gute für euch
          LG Bettina mit Rica und Bobby

  20. Frauke Luttropp

    Danke für Deinen Blog.
    Dieser Blog hat mir und meinem Nelson Kraft gegeben. 10 Tage und zwei Bluttransfusionen haben wir um sein Leben gebangt. Aber zwei tolle Ärzte haben nicht aufgegeben. Vier Monate nach Nelsons Zusammenbruch und unter 10 mg Prednisolon habe ich meinen Hund munter und Fidel wieder. Es ist so schön und er dankt es mit seinem Lebensmut jeden Tag.
    Lieben Gruß, Frauke mit Nelson

    1. Hallo Frauke,
      es freut mich, dass es deinem Nelson wieder besser geht. Es lohnt sich wirklich zu kämpfen. Alles Gute weiterhin.
      LG Bettina mit Rica und Bobby

  21. Erstmal vielen Dank für diesen Blog. Dieser hätte mir im August 2014 bestimmt sehr geholfen.
    Wir haben am 6 August 2014 unsere 9,5 jährige Dackelhündin Jule an einer Immunhämolyse verloren.
    Freitags war Jule noch normal. Samstagmorgen hat sie sich übergeben und Fieber gehabt. Da wir immer recht schnell zum Dr. fahren, haben wir sie unseren damaligen Tierarzt vorgestellt. Er hat sie untersucht und geröntgt. Er hat aber nichts feststellen können und Ihr dann eine Spritze mit zweierlei Medikamenten gegeben. In einer halben Stunde sollten wir wiederkommen, weil er wissen wollte, ob das Fieber heruntergegangen ist. Das Fieber war nach einer halben Stunde fast wieder auf normaler Temperatur. Trotzdem hat er die gleiche Spritze nochmal gegeben.
    Am Sonntag hat sie wohl nicht gefressen und viel geschlafen, aber wenn irgendwo Aktion war, war Jule dabei.
    Am Montagmorgen lief sie langsamer. Da ich aber einen Termin mit meiner Mutter in einer Klinik hatte, bin erst am Nachmittag mit Ihr zum Dr. gefahren. Er hat Jule untersucht und Ultraschall gemacht, aber auch da nichts festgestellt. Daraufhin hat er Blut abgenommen und sofort untersucht – Blutarmut und Nierenversagen. Er sagte, entweder einschläfern oder zu einer Klinik. Wir sind natürlich zur Klinik gefahren. Dort ging es ihr am Dienstag wieder besser. Am Mittwochmorgen ein Anruf – Jule ist kollabiert – Blutübertragung und dann klingelte nachts das Telefon – Unsere Maus ist gestorben.
    Bis dato hatten von einer Immunhämolyse noch nichts gehört. Seit ihrem Tod mache ich mir sehr große Vorwürfe, irgendetwas übersehen oder nicht erkannt zu haben.
    Auch zwei Gespräche mit dem behandelten Arzt der Tierklinik wo sie gestorben ist, haben mir nicht weiterhelfen können.
    Ich habe damals auch sehr viel im Internet recherchiert und Informationen gesammelt und weiß leider auch, dass sehr viele Hunde an dieser Erkrankung sterben. Wovon es aber abhängt, wer überlebt und wer nicht, dass ist immer noch eine meiner offenen Fragen.
    Hunde mit wesentlich schlechterem Blutbild als unsere Jule haben überlebt, oder zumindest nach Medikamenten-Einstellung gut damit leben können.
    Da ich nach 3 Jahren immer noch mit unserem Schicksal hadere, habe ich mir gedacht, mit einem Arzt, der sich auf Hämolyse spezialisiert, und/oder Studien durchgeführt hat ein Gespräch zu führen, um die offenen Fragen zu klären und dann hoffentlich besser verstehen und akzeptieren zu können. Leider aber erteilen diese nur Auskünfte über Tiere, die sie selber behandelt haben.
    Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wer mir da weiterhelfen könnte.
    Liebe Grüße
    Edith

  22. Danke!

    Karlchen, mein Entlebucher Sennenhund (geb. 4.7.2005), hat am 26.1.2018 die Diagnose Anämie erhalten. Nierenschaden, Spezialfutter und Tabletten seit 1 1/2 Jahren. Nun Muskelabbau und Verkalkung im Rückenmark – beim spielen ist er aber wie ein Junger, er vergisst dann wohl seine Schmerzen. Mein Tierarzt sagte, ich muss bald loslassen können. Er hat ihm so ein Aufputschmittel gegeben, was auch Sortler bekommen. Heute Abend gings ihm gut. Mein Tierazrt hat mir nichts von den Behandlungsmöglichkeiten für die Anämie erzählt. Das klär ich ab! Danke für das Schreiben eurer Geschichte. Und ja: Manchmal kommt es auf die Wochen/ Monate an, die man noch gemeinsam hat. Ohne Schmerzen. Ich hoffe, dass das mit dem Cortison auch bei ihm anschlägt und wünsche euch eine wunderschöne gemeinsame Zeit! ich werde jetzt jeden Tag mit ihm noch intensiver geniessen. Hunde – eben Familienmitglieder…

  23. Lieben Danke für diesen tollen Bericht. Meine 12 jährige Zwergschnauzerhündin baute letzte Woche so rapide an, nichts mehr fressen nur schlafen und fast weiße Schleimhäute. Leber vergrößer, Milz vergrößert, freie Flüssigkeit im Bauch. TA hat uns sofort in die Tierklinik geschickt. Die Kleene musste dableiben und es begann eine schreckliche Zeit des bangen und warten. Es wurde festgestellt das sie die “ sog. Hundemalaria“hat der Parasit zerstört ihre roten Blutkörperchen und die Autoimmunerkrankung von der Du geschrieben hast. Auch Fienchen bekommt Cortison, Antibiotika, Omep u.s.w. In 2 Wochen nochmal eine Spritze gegen die Parasiten.
    Aber stimmt auch Fienchen ist nicht mehr der Hund der er mal wahr. Ich hoffe das wird wieder. Obwohl Fienchen erst seit Oktober 2017 bei mir ist kann ich mir ein Leben ohne die Motte nicht vorstellen.
    Wünsche Dir und Deiner Fellnase alles Liebe

  24. Hallo…wirvkämpfen seit 4 Monaten mit Jodie um ihr Überleben. Im Dez.17 ging es ihr plötzlich schlecht.die Behandlung beim Haustierarzt ergab miese Blutwerte…wir sind dann in Bramsche in der Klinik gewesen.Dort war sie 8 Tage. Hämatocritwert bei 25…..sie bekommt seitdem 20mg predni,,10g Omep und 10g metamizol..bis vor 2 Wochen hatten wir Hoffnung ,denn der Wert stieg..sehr langsam…aber er stieg bis auf35…dann wieder Einbruch.Fieber etc. Wert wieder runter auf 27,7 Tendenz fallend..ich weiss nicht weiter. Füttere Diät…lg tomke

    1. Hallo Tomke,
      Es tut mir leid, dass es eurer Hündin so schlecht geht. Welche Diagnose hat sie? Wird sie auch mit Cortison behandelt? Die Behandlung kann sehr langwierig sein und Rückschläge sind leider keine Seltenheit. Dennoch möchte ich dich entmutigen, durchzuhalten. Ich drücke euch ganz fest die Daumen.
      LG Bettina

    2. Hallo Tomke,
      wie hoch ist denn die Kortison-Dosis bei Jodie?
      Unsere Bella bekam am Anfang ihrer AIH-Anämie ca. 2,75 g/Kg Körpergewicht an Prednisolon pro Tag. Das Medikament hat bis jetzt gut gewirkt. Der Hämatocritwert war anfangs bei 7,5 und hat sich jetzt auf 30,8 erholt. 30mg Opipramol kommen hinzu, damit sie kein Loch im Magen bekommt.
      Hat Jodie starke Schmerzen oder warum bekommt sie Metamizol?
      Unsere Bella hat keine Schmerzen oder Krämpfe, ist aber extrem geschwächt durch die hohe Kortison-Dosis. Sie bekommt auch mehr Futter, mir egal ob sie ein paar Pfund zulegt…
      Aufgeben ist für mich keine Option! Das wird jetzt durchgestanden bis sie wieder rumtobt!
      LG Bernd

  25. Hallo ihr Lieben,
    vor knapp einem halben Jahr habe ich bereits einen Kommentar hier rein geschrieben. Heute schreibe ich, weil ich hoffe ,ich kann Anderen etwas Mut und Hoffnung machen.
    Mir ging es vor gut 6 Monaten ähnlich wie vielen Anderen hier. Ich war so verzweifelt. Doch Heute ist wieder alles in Ordnung. Mein Hund ist gesund. Seit 8 Wochen keine Medikamente mehr und seine Blutwerte top, gut wir haben jetzt 4 Kilo Übergewicht, aber die bekommen wir auch wieder runter.
    Ich bin so glücklich und erleichtert. Auch seine Wesens Veränderung…… er ist wieder wie vor der Krankheit, wie hier versichert wurde, es waren wirklich nur die Medikamente.
    Alle die einen ähnlichen Leidensweg gehen müssen, gebt nicht auf, verliert nicht die Hoffnung, kämpft mit eurem Liebling. Es wird alles wieder gut!!!!

    1000 Dank an dich Bettina für deine Seite.

    Ganz liebe Grüsse
    Rexi und Sandra

    1. Hallo Sandra,
      Mensch, das sind ja tolle Nachrichten. Und das bisschen Übergewicht ist doch Pillepalle. 🙂
      Ich wünsche euch weiterhin, dass Rexi so gesund und fit bleibt. Genießt die Zeit mit eurem Wuffel.

      LG Bettina mit Rica und Bobby

  26. Hallo Bettina,

    zuvorderst vielen Dank für Deinen Blog, eine tolle Arbeit 🙂 Leider habe ich heute für meine Hündin Linah die Verdachtsdiagnose erhalten: Autoimmunhämolytische Anämie
    :(, was mich zutiefst bestürzt und traurig macht…

    Die Krankheitsanzeichen zeigten sich vorgestern: Appetitlosigkeit, Erbrechen und apathisches Verhalten. Eine erhöhte Trinkgewohnheit, hatte ich auf die derzeitigen hohen Temperaturen zurückgeführt.

    Ich war bei meiner Haustierärztin, die Fieber feststellte (39,6) und wurde aufgrund meiner Schilderungen gleich an eine Tierklinik mit besseren diagnostischen Möglichkeiten überwiesen. 1 Stunde später war ich da: Blutuntersuchung, Abstrich, Ultraschall, Röntgen usw. Die Kortisontherapie wurde gleich begonnen mittels Injektion, da ihr Wert bei 18 lag und bei 12 eine Transfusion angezeigt sei…Hier lese ich aber auch von anderen Werten…Spielt eventuell die Größe/Gewicht des Hundes eine Rolle (???).

    Die Tierärztin hat mir alles erklärt, aber ich war einfach durch den heutigen Ärztemarathon sehr erschöpft…Ich hoffe so sehr, dass die kleine Linah (9 Jahre) die Therapie gut verkraftet…Draußen vor der Tür spielt sie sogar, drinnen liegt sie nur und versteckt sich…

    Morgen muss ich wieder zur Blutabnahme mit ihr, ich mache mir sehr sehr große Sorgen…

    Hoffnungsvoll,

    Micha 🙁

    1. Hallo Micha,
      Ich drücke dir die Daunen, dass die Therapie anschlägt und Linah schnell wieder gesund wird. Alles Gute für euch.
      LG Bettina mit Rica und Bobby

  27. Hallo.
    Unsere Buffy hat im März die Diagnose Autoimmunhämolytische Anemie diagnostiziert bekommen. Ihr Wert lag am Tag der Diagnose gerade mal noch bei 17.Durch Gabe von Prednisolon 50mg stieg ihr Wert. Mehrere Infektionen ließen den Wert immer wieder abfallen.Regelmäßige Kontrollen im Abstand von drei Wochen. Der höchste Wert den wir erreicht haben war 36.
    Nun hat sich der Wert seit 6 Wochen fest gefahren.Mal eins hoch und dann wieder zwei runter.Derzeit liegt er bei 32.Cortison soll nun langsam ausgeschlichen werden und durch ein Immunsuppressiva ersetzt werden.Sind etwas verzweifelt.
    Wurde dies auch schon einmal bei jemandem in Erwägung gezogen?
    Würde mich über Rückmeldung freuen. Finde es toll,daß es solch einen Blog gibt.
    Lg Björn

  28. Hallo,
    ich hab eine kleine Malteserin, sie ist gerade mal 1 Jahr alt.
    Letzte Woche dann der Schock meine Süße konnte sich kaum auf den Beinen halten.
    Also zum Arzt dann stationäre Aufnahme und Transfusion.
    Alptraum jetzt kortison Behandlung imo bin guter Dinge. Aber ein bisschen Angst habe ich schon, weil es erst am Anfang ist.

    1. Hallo Kimi,
      die Diagnose ist auch schockierend. Doch es gibt Hoffnung. Meine Rica ist wieder ganz gesund geworden.
      LG Bettina

  29. Hallo danke für den super Beitrag
    Unser Mia sie ist jetzt 8 Jahre alt ist leiderseit kurzem auch betroffen wir hoffen so sehr sie kommt wieder auf die Beine es ist so schlimm sie so zu sehen. Aber der TA meine sie ist auf einem guten Weg wir haben es schnell gemerkt denn sie war kurz vor dem Tod. Deine Worte haben uns Mut gemacht das sie wieder wird wie vorher vielen dank

  30. Antonia Hornischer

    Meine Hündin Lotta 8monate fing langsam an zu humpeln der Reihe um. Jedes Bein. Sie wurde immer schwächer. War schon beim Tierarzt und in der Klinik. Da sie so sehr humpelte lag der Verdacht erst auf knochenhaut Entzündung. Dann der kreuslaufzusammenbruch. Blutuntersuchung. Anämie! Wir forschen jetzt nach der Ursachen. Mein Verdacht liegt auch auf eine Autoimmunerkrankung. Ich habe sie darauf testen lassen. Befund steht noch aus. Ich bin ratlos. Gassirunden beschränken sich auf 20minuten renterrunde. Sie ist schnell erschöpft. Wenn sie nach dem schlafen aufstehen will schwankt sie hinten. Sie hat hinten einfach keine Kraft. Setzt sich immer gleich wieder hin. Ich hoffe ich finde bald die Ursache. Ich liebe sie. Sie steckt voller Lebensfreude. Will immer Rennen toben spielen. Aber sie schafft es nicht mehr. Hoffentlich wird ihr bald geholfen.

    1. Hallo Antonia,

      ich drücke dir ganz fest die Daumen, das die Ursache für die Anämie bald gefunden wird. Bekommt Lotta denn keine Medikamente? Rica bekam damals sofort nach der Bluttransfusion Cortison, obwohl die Ursache noch nicht feststand.
      Auch du bist herzlich eingeladen in meine Facebookgruppe Blutarmut beim Hund. Dort tauschen sich Betroffene Hundehalter aus.
      https://www.facebook.com/groups/177403916147342/

      Ich wünsche alles Gute
      LG Bettin

  31. Danke für den, auch für Laien verständlichen, Artikel.
    Meine Hündin ist gestern mit dieser Diagnose in ein Krankenhaus gekommen.
    Mein erster Gedanke war auch, dass es das jetzt war, doch dieser Artikel baut mich wieder auf, wobei wir nach dem verlassen des Krankenhauses ein gutes Gefühl hatten, das alles wieder gut wird.

    Viele Grüße

    Matthias und Kira

  32. Hallo. Mein 2 1/2 Jahre alter Staffordshire Terrier CHICO hat vor 2 Wochen auch die Diagnose Autoimmunhämolytische Anemie erhalten.
    Als ich von der Arbeit heim kam lag er fast regungslos in seiner Hundehütte. Ich bin sofort mit ihm zum Tierarzt gefahren. Er hatte 39,5 C° Fieber und sein Puls war auf 130. Er war komplett fertig. Er bekam eine Infusion und danach bin ich sofort in die Tierklinik gefahren da die Tierärztin nicht die Mittel hatte um die notwendigen Bluttests zu machen.
    Er musste einenhalb Wochen dort bleiben. Nach 2 Tagen hatten sie die Ursache gefunden. Er bekam insgesammt 5 Bluttansfusionen da sein Körper nicht auf die Behandlung ansprang. Ich besuchte ihn jeden Tag und er sah immer schlechter aus. Nach 7 Tagen Behandlung sah er mein Junge entsetzlich aus. So dünn, seine Augen und sein Zahnfleisch waren gelb. Doch am Schlimmsten war sein Blick. Ich dachte ich sehe ihn an diesen Tag das letzte Mal. Sie gaben noch eine Bluttansfusion die wieder nichts half. Die roten Blutkörperchen bauten immer wieder ab. Sie sagten zu mir das nur noch die Möglichkeit besteht die Milz zu entfernen um die zerstörung zu stoppen. Ich willigte zu. Gleich am nächsten Tag ging es ihm viel besser und er hatte die Blutkörperchen gehalten und nicht zerstört. Ich war so glücklich und überzeugt das er es überstanden hat. Jetzt sind 2 Wochen vergangen und er war auch die letzten Tage zu Hause. Doch gestern war ich zur Kontrolle in der Tierklinik und die Nachricht die ich bekam war ein Schlag ins Gesicht. Seine Werte waren wieder schlechter geworden. Ich bin echt verzweifelt. Die Ärztin meinte wenn er nicht auf die Medikamente anspricht kann sie nichts mehr tun. Ich soll schauen das er noch eine schöne Zeit hat so lange es ihm halbwegs gut geht. Jetzt muss ich mitansehen wie mein Ein und Alles zugrunde geht. Ich will es nicht glauben. Er ist so ein gutmütiger super Kerl. Ich liebe ihn über alles. Ich werde nicht aufgeben und ich hoffe er tut es auch nicht

    1. Hallo Michael,
      ich weiß, wie du dich jetzt fühlst. Diese fiese Krankheit reißt einen den Boden unter den Füßen weg. Ich drücke dir sämtliche Daumen, dass Chico es schafft. Wenn du magst, komm gern in unsere Facebook-Gruppe. Da kannst du dich mit anderen Betroffenen austauschen. Vielleicht hilft das ein wenig.
      https://www.facebook.com/groups/177403916147342/

      LG Bettina

  33. Hallo Bettina,
    Am Ostersonntag habe ich bemerkt dass meine Lucy (Schäferhundmischling)etwas müde war. Sie mochte nicht wirklich laufen. Am Ostermontag, als wir spazieren gehen wollten, hat sie sich dann unterwegs einfach hingelegt! Ich bin mit ihr in eine Tierklinik gefahren! Da kam dann die Diagnose Anämie. Ich mußte sie dort lassen. Es folgten auch einige Untersuchungen, Röntgen, Ultraschall, Blutwerte bei denen halt „nur“ die Anämie raus kam. Zeckenbisse auch ausgeschlossen! Ihr Hämatikritwert lag bei 14. Am Freitag konnte ich sie nach Hause holen, ihr Wert ist nun bei 17,5. Wir hoffen dass alles noch besser wird! Nächste WOche müssen wir wieder zur Blutkontrolle! Unser Problem im Moment ist halt sie zum Fressen zu bewegen! Selbst Sachen die sie sonst verschlungen hatte, mag sie nicht mehr essen! Dein Artikel gibt mir Hoffnung dass es besser wird!

    1. Hallo Silke,
      ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es Lucy bald wieder besser geht. Entscheidend ist, ob die Medikamente anschlagen. Das war bei unserer Rica zum Glück sehr schnell der Fall. Dass ein Hund mit dieser Krankheit sehr schlecht frisst wundert mich nicht. Wenn wir uns mal vor Augen führen, was bei einer Anämie im Körper unseres Hundes passiert, ist es schon fast ein Wuncer, wie tapfer sie die Behandlung usw. durchhalten. Alles Gute für euch.
      LG Bettina

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